Neuseeland Great Walks - Tongariro Northern Circuit

Neuseeland Great Walks - Tongariro Northern Circuit

Auf dieser Wanderung kannst du auf Frodos Pfaden durch Mordor wandern, denn Mt. Ngauruhoe der Vulkan, der bei dieser Wanderung umrundet wird (und auch bestiegen werden kann) ist Mount Doom aus den berühmten Herr der Ringe Filmen. Die Wanderung führt außerdem vorbei am berühmten Roten Krater und den türkis-blauen Emerald Lakes. Als eintägige Tour kann man auch nur das Tongariro Crossing machen, das in etwa der ersten und einem Teil der zweiten Etappe des Tongariro Northern Circuit entspricht. WIr zeigen die Details zu Routen und den Hütten in unserem Blogbeitrag.

Mehr Infos findest du auch noch auf der Offiziellen Website.


Tongariro Crossing

Das Tongariro Crossing ist eine der bekanntesten Wanderungen auf der Nordinsel. SIe folgt dem Tongariro Northern Circuit in einigen Teilen. Die genaue Route kann man auf der Karte oben sehen. Man startet vom Parkplatz an der Straße zum Pukeonake Gipfel. Von hier folgt man dem Weg zur Mangatepopo Hütte. Von der Hütte aus geht es jetzt in der Vulkanlandschaft bergauf. Das erste steile Stück geht es über die Devil’s Staircase hinauf und dann über Lavalandschaft bis zum Red Crater mit leuchtend rotem Vulkanstein. Von hier kann man noch einen Abstecher auf den Gipfel des Mount Tongariro machen. Dann ist man auch schon gleich an den türkis-blauen Emerald Lakes und kann den Blick über den noch bevorstehenden Weg durch die schwarze Lavalandschaft genießen. Beim Emerald Lake zweigt der Weg des Tongariro Crossing nach links ab und führt vorbei am Blue Lake zum Parkplatz an der Ketetahi Road. Von hier muss man sich einen Transport zurück zum Ausgangspunkt organisieren. Im Sommer gibt es einige Busse und Taxis die dich dorthin zurückbringen, die man vorbuchen sollte.

Tongariro Northern Circuit

Den Tongariro Northern Circuit kann man in 3 bis 4 Tagen gehen. Wir haben uns für die Version in 3 Tagen entschieden und auf der Mangatepopo Hütte und Waihohonu Hütte übernachtet. Im Sommer müssen die Hütten im Voraus über das Online Buchungssystem reserviert werden. Im Winter kann man MArken für die Hütten beim Visitor Center kaufen. Die Hütten sind sehr gut ausgestattet und es gibt einen Schlafplatz mit Matraze, einen Heizofen und fliesendes Wasser. Mitbringen sollte man einen Schlafsack, das Essen, einen Kocher und Geschirr.

Tag 1: Visitor Center zur Mangatepop Hütte

Unsere Tour startet beim Tongariro Visitor Center. Von dort aus ging es auf dem Mangatepopo Trail los in Richtung Mangatepopo Hütte. Der ganze Weg bis zur Hütte verläuft durch Graslandschaft mit immer schönerem Blick auf die Vulkankegel von Mount Ngauruhoe und Mount Tongariro. Es reicht wenn man am Nachmittag am Tongariro Visitor Center startet, denn der Weg bis zur Hütte dauert nur etwa 2 1/2 Stunden. Um diese Jahreszeit mussten wir uns die Hütte nur mit zwei anderen Teilen und hatten einen schönen Abend mit gutem Essen.

tongariro-northern-circuit-new-zealand

Tag 2: Mangatepop Hütte zur Waihohonu Hütte

Nachdem wir gut geschlafen hatten, wurden wir am nächsten Morgen von starkem Regen geweckt. Wir frühstückten in der Hoffnung, dass es besser werden würde. Leider wurde es nicht besser. Also machten wir uns so wasserdicht wie möglich und starteten unseren Trip. Von der Hütte aus nimmt man den Weg des Alpine Crossing. Er führt entlang des Mangatepopo Stream bergauf bis man die Devil’s Staircase, ein langes und steiles Stück des Wanderweges aus Stufen erreicht. Oben angekommen waren wir froh als der Regen in Schnee überging und wir plötzlich in einer Welt in weiß angekommen waren. Durch den Schnee ging es dann weiter bergauf. Als nächstes erreicht man den berühmten Red Crater, dessen Lavasteine rot leuchten. Hier kann man einen Abstecher auf den Gipfel des Mount Tongariro machen. Nach dem Red Crater führt der Weg wieder bergab. Von oben kann man schon die leuchtend blauen Emerald Lakes erkennen.

emerald-lakes-tongariro-northern-circuit-new-zealand

Von den Seen geht es jetzt nach rechts durch schwarze und graue Lavalandschaft mit interessanten Lava-Steinformationen bergab. Die Lavafelder werden mit der Zeit immer sandiger und man erreicht nach kurzem die Oturere Hut. Hier kann man gut eine Mittagspause einlegen (vor allem wenns draußen schüttet). Von der Hütte ist der weg relativ flach mit kleineren Hügeln die überquert werden müssen und führt immer durch Landschaft voller grauen Lavasands mit einzelnen Wäldern, deren Bäume voller Flechten hängen. Der Weg zieht sich hier etwas weil man durch immer gleich aussehende Landschaft wandert bis man die Waihohonu Hut erreicht.

lava-fields-tongariro-northern-circuit-new-zealand

Tag 3: Waihohonu Hütte zum Visitor Center

Von der Whaihohonu Hütte aus nimmt man kurz nach der Hütte den Abzweiger nach rechts. Nach kurzer Zeit erreicht man eine alte historische Hütte ganz in rot. Diese ist innen wie ein kleines Museum so eingerichtet wie vor 40 Jahren. Außen gibt es auch Infotafeln. Der Wanderweg führt wieder relativ flach durch ähnliche Landschaft wie am Vortag. Mit der Zeit kommt kommt man wieder in eine etwas dichter mit Gras und Büschen bewachsene Gegend. Von hier hat man wieder einen schönen Blick auf die Vulkankegel, diesmal von der anderen Seite. Irgendwann erreicht man den Taranaki Wasserfall. Für den besten Blick auf den Wasserfall nimmt man den kurzen Wanderweg bergab. Mit den Vulkansteinen rundherum sieht der Wasserfall sehr schön aus. Von dort ist es jetzt nur noch ca. eine Stunde zurück zum Visitor Center.

taranaki-falls-tongariro-northern-circuit-new-zealand


📌 Auf Pinterest merken:

Comments

comments powered by Disqus